Die Berufsschulstufe (Jahrgang 10 bis 12) hat einen eigenen Lehrplan, der sich vom allgemeinen Lehrplan für das Förderzentrum geistige Entwicklung unterscheidet.

 

Folgende grundlegende Aussagen geben Orientierung für die Verwirklichung des Bildungsauftrages der Berufsschulstufe für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung:

 

  • Die Vielfalt von Begabungen und Lebenswegen kennzeichnet die Normalität menschlichen Lebens.
  • Jeder Mensch verfügt über Potential, sein Leben selbstbestimmt zu gestalten. Jeder Mensch ist Teil der Gemeinschaft und auf Gemeinschaft angewiesen.
  • In der Berufsschulstufe bereiten sich Jugendliche und junge Erwachsene auf selbstbestimmte Teilhabe als Mitglieder der Gesellschaft vor.
  • Die Berufsschulstufe eröffnet vielfältige Perspektiven für die Lebensgestaltung und begleitet die Zukunftsplanung.
  • Jugendliche und junge Erwachsene schlagen einen Lebensweg ein, der ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten entspricht.

 

Diese Grundhaltung kann man kurz in drei Schlagworten zusammenfassen:

 

 

Mit Hilfe eines Rahmenplanes wird gewährleistet, dass jede Schülerin und jeder Schüler die im Lehrplan verankerten Lehrplanbereiche in den drei Jahren Berufsschulstufe intensiv behandelt.

 

 


 

Im Zuge des Klassen- und Fachunterrichts werden die in der Grund- und Mittelschulstufe erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten im kulturtechnischen Bereich weiterhin geübt und gefestigt. Klar im Fokus stehen jedoch alle praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowie die Schulung von Schlüsselkompetenzen.

 

 

Zu einer guten und intensiven Vorbereitung auf das Leben nach der Schule gehören auch besondere Unterrichtsmethoden, die man so aus den anderen Stufen oft nicht kennt:

 

 

Um für unsere jungen Erwachsenen den richtigen Arbeitsplatz zu finden arbeiten wir intensiv mit dem Schüler, seinen Eltern, der Agentur für Arbeit, dem Integrationsfachdienst, den Sozialdiensten der Werkstätten für behinderte Menschen bzw. der Förderstätte u.v.a.m. zusammen.